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Masurische Landschaft mit See und kleinem Bootssteg. Storchenlogo von masuren-privat

           

Mikolajki / Nikolaiken

Mikolajki/Nikolaiken (5.000 Einwohner) liegt malerischam Mikolajskiesee (Nikolaikensee), zwischen Sniardwy- und Taltysee (Talter- und Spierdingsee).

Manche nennen Mikolajki auch das  "Masurische Venedig". In den Sommermonaten steigt die Zahl der Bewohner durch den Tourismus um ein Vielfaches. Hier gibt es einen großen Yachthafen, viele Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, Campingplätze, Restaurants, Cafés und Läden. Der nahe gelegene Luknajnosee (Lucknamersee) ist Europas größtes Schwanenreservat. In dem Ort gibt es ein Museum über die  Reformation in Masuren.

Nikolaiken ist das bedeutenste Wassersportzentrum Masurens und Stützpunkt der »Weißen Flotte«. Ausflugsschiffe fahren von hier aus in Richtung Gizycko (Lötzen), Ryn (Rhein), Ruciann-Nida (Rudczanny) und Pisz (Johannisburg) und viele andere bekannte Urlaubs- und Ferienort.

Die erste Urkundliche Erwähnung Mikolajki  aus ein Kirchdorf geht auf das Jahr 1444 zurück. Die Stadtrechte erhielt Mikolajki aber erst 1726 vom preußischen König Friedrich Wilhelm I. Der Ortsname leitet sich vermutlich vom Schutzheiligen der Kirche, St. Nikolaus, ab. Die evangelische Kirche wurde 1842 nach einem Entwurf von K. F. Schinkel errichtet. Der Kirchturm stammt aus dem Jahr 188o.

Im Zentrum des Ortes ist ein kleiner rechteckiger Marktplatz, in dessen Mitte ein Springbrunnen mit der Figur eines großen Fisches (mit einer Krone) steht. Sie soll den König der Maränen darstellen, der auch «Stinthengst« genannt wird. Eine weitere Fischfigur mit einer Krone ist am zweiten Pfeiler einer Straßenbrücke zu sehen und am Ufer steht eine Plastik, die den Stinthengst darstellt.

- »Die Sage berichtet, dass ein großer Fisch  den Fischern immer wieder die Fischnetze zerriss und  die Fischerboote umwarf. Eines Tages war es aber den  Fischern doch gelungen den Fisch zu fangen. Er wurde an einem Pfeiler der Brücke angekettet.«

In Mikolajki besteht ein Observatorium des Instituts für Meteorologie und Wasserwirtschaft, eine wissenschaftliche Zweigstelle des Geographie-Institutes der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN).

 


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